Wir stehen um 06:30h auf und frühstücken für 3,- € in dem Speiseraum. Bis wir loskommen ist es dann schon 07:30h.
Die ersten Meter führen durch die Straßen von Belorado. Sehr viele Häuser und Mauern mit Graffity bemalt - es sieht toll aus.

Es folgt ein landschaftlich schöner und recht flacher Weg. Über Tosantos bis Villambistia wo wir im Casa de los Deseos ein gutes Frühstück einnehmen. Der Himmel ist vor uns schwarz und wir rechnen damit heute nass zu werden. Aber wir haben wohl unsere Teller gut leer gemacht und kaum sind wir wieder auf dem Weg, scheint wieder die Sonne. Als wir in Villafranca Montes de Oca ankommen muss Kevin dort wegen seiner Blasen Quartier beziehen. Mir sind die heutigen 12 Kilometer etwas wenig und ich möchte noch ein Stück weiter. Wir verabschieden uns schweren Herzens und ich ziehe weiter.

 

Es geht erstmal gut bergauf, aber ein sehr schöner Weg. Teilweise schattig, was richtig gut ist, denn die Sonne brennt. An einem Monument mache ich eine kleine Pause.

 

Dann weiter bis ich mal wieder zu eine Verpflegungsstelle "Oase" mitten im Wald komme. Natürlich alles "Donativo" und ich werde eingeladen mich in einer Hängematte auszuruhen, etwas Obst zu essen und etwas zu trinken. Die Pause tut gut auch wenn ich das Angebot der Hängematte nicht wahrnehme. Noch etwa 5 Km bis zum Ziel.
Ich gehe weiter und ein Stück begleitet mich Fabian. Irgendwann sitzt ein junger Mann barfuß am Wegrand. Ich frage ob alles OK sei - ja , alles OK. Als ich weiter gehen will ruft er: "etwas Wasser könnte ich gebrauchen, habe den letzten Brunnen verpasst". Ich habe wie immer viel zu viel Wasser dabei und reiche ihm eine volle Literflasche. Er trinkt und will sie mir wieder geben. Ich sage behalte sie - ich bin bald an meinem Ziel und habe noch einen Liter. Er ist glücklich und ich muss weniger schleppen.

Wenig später erreiche ich gegen 15:00h San Juan de Ortega. 16,- € für Unterkunft incl. Verpflegung. Ich ruhe mich etwas aus und träume von einem Bild.
Um 18:00h ist in der Kirche eine kleine Messe - ich bin etwas verwirrt, denn das Bild von dem ich zuvor geträumt hatte war genau hier in dieser Kirche. Die Messe war in diversen Sprachen. Am Ende bekam jeder Besucher ein kleines silbernes Kreuz geschenkt.
Das Essen war sehr einfach. Brotsuppe und anschließend Pasta und Obst.
Die Nacht konnte ich fast nicht schlafen - Eine Französin ein paar Meter weiter schnarchte so lau align="right"t, dass keine Ohropax halfen.

 

 

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