21. Tag Ledigos > Calzada Del Coto (26. Juni 2016)

Ich trinke in der Herberge noch einen Kaffee und starte gegen 07:00h.
Es ist etwas windig und recht kühl - de is meine Fleecejacke genau richtig. Der Weg ist schön und bald kommen auch die ersten Sonnenstrahlen zu mir und es wird richtig angenehm.
Auf dem Weg begegne ich Lloyd und auch einem Deutschen mit einer spanischen Freundin die Lehrerin ist.
In einer kleinen Bar mach ich nochmal eine kleine Trinkpause.
Kurz vor Sahagun geht es über eine kleine Brücke wo eine kleine Kirche teht. Dort ist unter den Bäumen ein kleiner Rastplatz mit Tischen und Bänken. Eine ganze Gruppe von Pilgern aus Deutschland, Spanien und Ungarn sitzt dort.
Die Einladung mich zu ihnen zu gesellen schlage ich nicht ab.
gemeinsam ziehen wir in Sahagun ein. Anna eine ältere Spanierin (sie kann nur spanisch) meint dass wir heute abend mal richtig spanisch kochen. Wir gehen in einen Supermarkt und kaufen Getränke und Essen ein - alles in meinen Rucksack der anschließend seine gute 23 Kilogramm wiegt. Ein Teil der Gruppe bleibt in Sahagun. Ich ziehe mit Anna und einer Ungarin weiter zur nächsten Herberge, die so etwa 6 Kilometer entfernt liegt.
Heute wird der Rucksack schwer und ich bin froh, als wir endlich in Calzaa del Coto ankommen.
Wir treffen den Hospitalero der Albergue de peregrinos municipal San Roque. Er meint: das einzige was wir bei ihm kochen könnten sei ein Kaffee oder Tee - er habe keine Küche. Anna meint locker: dann laufen wir halt noch die 7 Kilometer bis zur nächsten Herberge. Mir reicht es aber mit dem Rucksackgewicht - ich bleibe hier.
Im Ort ist eine Bar wor ich ein Pilgermenü bekomme und auch Fussball schauen kann.
Da treffe ich auch den Hospitalero dem ich ein Bier spendiere.
Ich will ihm meine Lebensmittel schenken, aber er weiss nichts damit anzufangen - ich soll es wegwerfen. Das kann und will ich nicht. Aber am nächsten Tag tragen ich auch keine Alternative. Er meint ich könne meinen Rucksack für 5-6 € per Taxi zu einer Herberge senden. In der Herberge sind auch Jorge mit seiner 14-jährigen Tochter Nathalie aus den USA. Sie wollen am nächsten Tag nach Mansilla de las Mulas laufen. Das sind aber ca. 38 Kilometer.
OK - die Strecke nehme ich mir auch vor und sende den schweren Rucksack dort zu einer Herberge.

 

 

 

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rio valderaduey
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