25. Tag Leon > Villar De Mazarife (30. Juni 2016)

Ich gehe früh los und laufe quer durch Leon, um wieder auf den Jakobsweg zu kommen. Als ich den Rio Bernesga  überquert habe, sehe ich links eine kleine Bar wo ich erstmal frühstücke. Aber der Hunger ist irgendwie auf der Strecke geblieben - ich schaffe gerade ein halbes Kaffeeteilchen.
Der Weg aus Leon ist nicht überwältigend - er geht mehr durch Gewerbegebiete. Dann komme ich in La Virgen del Camino an einer Bar vorbei und eine ganze Gruppe winkt mir schon zu. Henk ist dort und am Nachbartisch auch Jorge mit Tochter Nathalie.
Nacheiner Erfrischung kommt dann gleich ein Abzweig. Man kann rechts entlang laufen (alter Weg der mehr an der Straße entlang geht) oder nach links abzweigen wo es wohl mehr über kleinere Wege geht. Henk wählt den rechten Weg - ich gehe nach links.
Anfangs ein neu geschotterter Weg bis Fresno del Camino und von dort geht es an einer kleinen Straße entlang. Die Landschaft ist schön. In Oncina mach ich am Brunnen eine kleine Pause. Hier ist das "Lazarett der Fußkranken"
Ich muss sagen die Geleinlagen wirken Wunder. Ich spüre meine Druckstelle kaum noch.
So kann ich den anderen Pilgern etwas helfen, da ich noch Gelpflaster habe die ich nicht benötige.
Nach dem Ort kommt ein sehr langer Feldweg. In der Hitze will er gar nicht enden. Endlich kommen Häuser.... ich erreiche Chozas de Abajo. Das Schild Bar gibt mir die Richtung und am Plaza San Martin finde ich die Bar. Erstmal etwas kühles. Und dann frage ich nach einer Unterkunft. Aber in diesem Ort gibt es keine Unterkünfte - ich muss noch ein paar Kilometer weiter laufen, um eine Herberge zu bekommen.
Der Weg geht an der Straße entlang - ich bin ziemlich platt, als ich den Ortseingang von Villar de Mazarife erreiche. Gleich links ist eine Herberge - Albergue El Refugio de Jesús - dort versuche ich mein Glück. Ich bin froh dass noch etwas frei ist. In dem Zimmer ist auch ein Deutscher - Mathias.
Nach dem Duschen lege ich mich erstmaal aufs Bett, denn ich fühle mich nicht wohl. Mein Magen grummelt und mir ist übel. Ich sehte mich später nochmal in den Garten zu Mathias und kühle die Füße im Pool. Im Ort gehe ich nochmal n den Supermarkt, da ich heute nichts großes essen möchte. Ein wenig Obst und eine Tafel Schokolade das reicht mir.

 

 

 

In der Herberge greife ich mir die Gitarre und spiele etwas . Schnell kommt ein Italiener und wir tauschen uns aus. Er spielt auch etwas Gitarre und drei Italienerinnen singen gleich mit.
Es wäre alles viel schöner wenn mein Magen nicht so Probleme machen würde.

 

 

 

 

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